Dänemark wird Ukraine weiterhin militärisch unterstützen – Ministerpräsidentin
Dänemark wird die Ukraine weiterhin mit Waffen, Luftverteidigungssystemen und anderer militärischer Hilfe versorgen, solange dies nötig ist, da der Krieg nicht allein mit Worten gewonnen werden kann.
Das erklärte heute die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in ihrer Rede bei der Zeremonie zur Hissung der ukrainischen Nationalflagge, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
An die Ukrainerinnen und Ukrainer gewandt, betonte die dänische Ministerpräsidentin, dass sie mit der Verteidigung von Charkiw und Odessa „auch Riga, Helsinki und Kopenhagen verteidigen“.
„Dänemark und die Länder Nordeuropas und des Baltikums stehen an eurer Seite. Wir wussten von Anfang an, dass der Krieg nicht allein mit Worten gewonnen werden kann. Als ihr dringend Waffen und Munition benötigtet, haben wir sie euch geliefert. Als ihr Panzer und unsere F-16-Kampfjets brauchtet, haben wir sie euch geliefert. Als ihr Investitionen in eure eigene Verteidigungsindustrie benötigtet, haben wir sie euch ermöglicht. Und jetzt, wo ihr dringend eine schlagkräftige Luftverteidigung benötigt, müssen wir versprechen, diese bereitzustellen“, sagte Frederiksen.
Sie erinnerte daran, dass Dänemark und andere Länder sich gemeinsam verpflichtet haben, rasch ein neues Raketenabwehrsystem zum Schutz ukrainischer Städte und zur Stärkung der europäischen Verteidigung zu entwickeln.
„Unsere Unterstützung lässt sich nicht in Geld messen. Sie lässt sich in einem einfachen Versprechen messen: so viel wie nötig“, versicherte die dänische Ministerpräsidentin.
Wie berichtet haben die Ukraine und ihre europäischen Partner die gemeinsame Entwicklung des ballistischen Raketenabwehrsystems „Freya“ vereinbart. Dieses System soll ukrainische Raketentechnologien mit europäischen Radargeräten, Sensoren und Steuerungssystemen zusammenschalten.
Am Sonntag, dem 23. August, feiert die Ukraine den Nationalen Flaggentag. Neben dem norwegischen Ministerpräsidenten trafen auch der finnische Präsident Alexander Stubb, der litauische Präsident Gitanas Nausėda, der estnische Ministerpräsident Kristen Michał, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs in Kyjiw ein.