Geheimdienst: mehr als 100 strategische Objekte Russlands während der 40-Tage-Operation angegriffen

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat seien eigenen Angaben zufolge im Rahmen der 40-Tage-Operation mehr als 100 strategische Objekte im russischen Hinterland und in besetzten Gebieten sowie mehr als 21. 000 Ziele an der Front angegriffen.

Unter den Hauptrichtungen der Kampagne sei eine konsequente Zerstörung der russischen militärischen Infrastruktur gewesen - in diesem Zeitraum habe der SBU Angriffe auf Militärflugplätze in Saky, Hwardijske, Belbek, Bagerowe auf der annektierten Krim, Engels und Hanskaja in Russland sowie das Flugzeugbauwerk in Jewpatorija durchgeführt, bei denen ein strategischer Bomber vom Typ Tu-95MS zerstört, zwei Kampfjets vom Typ Su - 35 und zwei Schulflugzeugen vom Typ L-39, Hangars mit Kampfjets von Typ Su-24, Su -30 und Su -30SМ, Hangars mit Shahed – Drohnen sowie Infrastruktur der Flugplätze beschädigt wurden.  

 Einer der Schwerpunkte der Kampagne war die Zerstörung der Energieinfrastruktur Russlands. Innerhalb von 40 Tagen wurden 14 Ölraffinerien, Dutzende Öldepots, Tanksm Pumpstationen, Ölterminals und Plattformen angegriffen.  

Neben den Langstreckenoperationen fügte der SBU Verluste der russischen Armee unmittelbar auf dem Schlachtfeld zu: es wurden 24 Panzer, 63 gepanzerte Fahrzeuge, 124 Artilleriesysteme, 22 Mehrfachraketenwerfer, 40 Flugabwehrsysteme ,14 Flugzeige und Hubschrauber, Munitionslager Kommandostellen sowie militärische Logistik des Feindes  getroffen.    

„Die Arbeit an der Reduzierung des militärisch- wirtschaftlichen Potentials Russlands wird auch weiterhin fotgesetzt“, hieß es. Der Chef des Geheimdienstes, Olexandr Poklad, sei vom Präsidenten mit neuen Operation beauftragt worden.  

Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet diese Angriffe als „Langstrecken-Sanktionen“. Ziel der Operation sei es, den Aggressorstaat dazu zu bewegen, den Krieg zu beenden.

Foto: exilenova