FT: fast die Hälfte der russischen Raffineriekapazität durch ukrainische Drohnenangriffe außer Betrieb gesetzt

Durch ukrainische Drohnenangriffe seien 45 Prozent der russischen Ölexportkapazität außer Betrieb gesetzt worden, was die größte Brennstoffkrise in Russland seit der Zerfall der Sowjetunion verursacht habe, schreibt FT.

Eine aufgrund von Fotos und Satellitenaufnahmen durchgeführte Analyse zeigte, dass Reparaturarbeiten in den bei ukrainischen Angriffen beschädigten Raffinerien sehr langsam durchgeführt würden. Schäden an den Anlagen würden wochen- uns sogar monatelang nicht behoben.   

Der Deckel eines Treibstofftanks in der Moskauer Raffinerie, der durch eine Explosion abgerissen wurde, liege bereits seit mehr als einem Monat an dem Ort, wo er nach dem Angriff abgestützt sei. Drei weitere Tanks, eine Pumpstation und Rohre, welche diese Anlagen mit der Raffinerie verbinden, würden auf den Satellitenbildern auch stark beschädigt aussehen.   

Satellitenaufnahmen dokumentieren Folgen ukrainischer Angriffe auf die 10 größten Raffinerien Russlands Wochen und sogar Monate danach. 

Getroffen würden oft die Elemente der Raffinerien, die am schwierigsten zu reparieren seien, was die Produktion zum Erliegen bringe.