Stubb: Angriffe tief im russischen Hinterland seien „eine clevere Strategie“ der Ukraine
Angriffe auf Raffinerien und Logistikzentren in Russland erhöhen die Zahl der Russen, die ein Ende des Krieges wünschen, sagte Finnlands Präsident, Alexander Stubb, auf einer Pressekonferenz in Kyjiw.
Die Verbündeten sollten demnach die Ukraine beim Ausbau ihres Potentials, Angriffe tief im russischen Hinterland sowohl mit Raketen als auch mit Drohnen durchzuführen, unterstützen.
„Der Grund dafür ist sehr einfach. Das erhöht die Kosten und den Preis des Krieges für Russland. Und wir sehen, dass 65 % der russischen Bevölkerung derzeit ein Ende dieses Krieges wünschen, und Angriffe auf Logistikzentren wie die von Wildberries fügen weitere 10 % hinzu“, so Stubb.
Dies sei seiner Ansicht nach „eine clevere militärische Strategie der Ukraine“ und der einzige Weg, Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen.