Syrskyj: Tempo des russischen Vormarschs hat sich um mehr als die Hälfte verringert
“Während Russland früher aktive offensive Handlungen in 13 operativen Richtungen durchführte, so sind heutzutage maximal sechs bis sieben solche Richtungen geblieben“, schreibt der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, auf Telegram.
Der Feind versuchte demnach, eine großangelegte Offensive zu starten, konnte aber trotz seiner Überlegenheit in Personal und Material, die fast doppelt so groß ist, keines der gestellten Ziele erreichen.
„Dem Einsatz der Verteidigungskräfte ist es zu verdanken, dass sich das Tempo des russischen Vormarschs in der ersten Hälfte des Jahres 2026 um mehr als die Hälfte verringert hat“, betonte der Armeechef.
Die ukrainische Armee setze weiter auf die Zermürbungstaktik. Was das Tempo des Vormarsches angehe, so sei derzeit faktisch eine Parität zu beobachten. Gleichzeitig warnte Syrskyj davor, den Gegner zu unterschätzen. Von einem Wendepunkt im Krieg seien wir seiner Ansicht nach noch weit entfernt.
„Der Aggressor gibt seine Pläne nicht auf, die Gebiete Luhansk und Donezk unter seine vollständige Kontrolle zu nehmen und versucht, seine Offensive in den Gebieten Dnipropetrowsk und Saporischschja ausweiten sowie eine Pufferzone in den südlichen Regionen der Ukraine zu schaffen“, so der Syrskyj.
„Der Aggressor gibt seine Pläne nicht auf, die Gebiete Luhansk und Donezk unter seine vollständige Kontrolle zu nehmen und versucht, seine Offensive in den Gebieten Dnipropetrowsk und Saporischschja ausweiten sowie eine Pufferzone in den südlichen Regionen der Ukraine zu schaffen“, so Syrskyj. Zudem intensiviere Russland seine Raketen - Drohnenangriffe sowie den Einsatz von Gleitbomben. Die Zahl der Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung in der Ukraine steige auch.
Er hob Effektivität der sogenannten „Middle – Strike- Kampagne“ hervor - in der ersten Hälfte des Jahres 2026 seien 7028 feindliche Ziele getroffen worden.