Selenskyj fasst Ramstein-Treffen und Sitzung des Europäischen Rates zusammen: Die Ukraine ist stark – das erkennen alle an

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte vor Journalisten nach den Gesprächen in Brüssel, die Schlüsselthemen der Diskussionen seien die Stärkung der Luftverteidigung, die Finanzierung der Armee und das Raketenabwehrprogramm gewesen.

„Wir hatten Ramstein, und in Brüssel fand das Treffen des Ukraine-Europäischen Rates statt. Das ist das längste Treffen mit Beteiligung der Ukraine in unserer Geschichte, und es ist wirklich sehr wichtig. Die wichtigste Schlussfolgerung aller Partner: Die Ukraine ist stark – das erkennen alle ohne Ausnahme an“, sagte Selenskyj.

Er merkte an, dass der russische Präsident Wladimir Putin nicht aufhören wolle und seine Behauptung, er wolle angeblich Frieden, eine Lüge sei. „Alle Partner, alle Europäer spüren das. Aber alle sind sich sicher, dass wir ihn gemeinsam stoppen werden. Das Entscheidende - gemeinsam und stoppen“, sagte der ukrainische Präsident.

Selenskyj betonte, dass die Ukraine heute Luftabwehrsysteme und Geld für die Armee und Rüstungsaufträge benötige. „Die Partner sind sich einig, wir werden alle daran arbeiten“, erklärte Selenskyj.

Er hob auch die Bedeutung des europäischen Raketenabwehrprogramms hervor. „Die Ukraine gibt nicht auf, deshalb werden wir das mit Sicherheit mit Druck zu Ende bringen. Das ist jetzt unsere Initiative, nun – gemeinsam mit unseren Partnern. Putin will, dass bei uns alles brennt, und er ist ein Wahnsinniger, das spüren die Partner. Trotzdem ist die Ukraine zu Verhandlungen mit ihm bereit“, sagte das Staatsoberhaupt.

Seinen Worten zufolge fürchtet Putin die Rückkehr seiner Armee, weshalb er so große Angst vor einem Kriegsende ohne Sieg habe. „Es wird keinen Sieg geben. Er hat panische Angst vor seiner Armee. Und deshalb wird er, wenn es keinen Waffenstillstand ohne konkrete Sicherheitsgarantien geben wird, zu dem Krieg zurückkehren. Und dieses Mal könnten andere angegriffen werden“, warnte Selenskyj.