Region Donezk am vergangenen Tag 1065 Mal beschossen

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Die russischen Besatzer beschossen die Frontlinie und Ortschaften in der Region Donezk in den vergangenen 24 Stunden 1065 Mal. 166 zivile Objekte, 144 davon Häuser, wurden dabei zerstört, vier Menschen getötet, 17 verletzt, ließ die Regionalpolizei auf Facebook mitteilten.

Laut Bericht standen zehn Ortschaften unter Beschuss: die Städte Druschkiwka, Kramatorsk, Mykolajiwka und Slowjansk, die Dörfer Bylbasiwka, Krasnotorka, Nowodonezke, Oleksijewo-Druschkiwka, Jasnohirka und Nowobachmetjewe.

Insbesondere griffen die Russen Slowjansk mit einer KAB-250-Gleitbombe, einem Mehrfachraketenwerfer „Smertsch“ und Drohnen an, wobei drei Zivilisten getötet und acht weitere verletzt wurden. 117 Privathäuser wurden beschädigt.

Kramatorsk wurde 26 Angriffen ausgesetzt: sechs KAB-250-Gleitbomben, Drohnen und Artilleriebeschuss. Vier Menschen wurden verletzt. Sechs Mehrfamilienhäuser, zehn Privathäuser, ein Verwaltungsgebäude, eine Infrastruktureinrichtung und Zivilfahrzeuge wurden beschädigt.

In Mykolajiwka wurden vier Zivilisten verletzt und zwei Mehrfamilienhäuser beschädigt.

Eine Person wurde verletzt durch den Einschlag einer Molnija-2-Drohne in Nowobachmetjewe.

In Druschkiwka wurden zwei Mehrfamilienhäuser, in Krasnotorka - zwei Privathäuser, in Nowodonezke - ein Bus und in Bylbasiwka - ein Privathaus sowie Infrastruktur beschädigt.

Laut Wadym Filaschkin, Leiter der Donezker Militärverwaltung, sei es derzeit unmöglich, die genaue Zahl der Opfer in Mariupol und Wolnowacha festzustellen. Seit Beginn der Invasion der russischen Armee in der Ukraine am 24. Februar 2022 sind in der Region Donezk 4.125 Menschen getötet und 9.659 verletzt worden.

Wie berichtet steht die Region Donezk unter ständigem Beschuss russischer Besatzungstruppen, der Aggressor tötet und verletzt Bürger und zerstört Häuser, Betriebe sowie Energie-, Gas- und andere Infrastruktureinrichtungen. In der Region gibt es schon lange keine Gasversorgung und in vielen Siedlungen keine Wasserversorgung. Der Feind versucht, die ukrainische Verteidigung in mehreren Richtungen zu durchbrechen. Die Region Donezk weist mit rund 300 km die längste Frontlinie auf.

Seit Beginn der groß angelegten Invasion, einer sogenannten „Spezialmilitäroperation“ wurden nach aktualisierten Angaben (Stand 13.05.2026) aus dem Teil der Oblast Donezk, das von den ukrainischen Behörden kontrolliert wird, und aus unter Beschuss stehenden Teilen der Region Donezk in sichere Orte mehr als 1.371.000 Gebietseinwohner evakuiert und die Menschen werden jeden Tag weiter evakuiert. Davon beträgt die Gesamtzahl der evakuierten Kinder mehr als 208.000 und rund 47.300 sind Menschen mit Behinderungen. Derzeit bleiben 154.000 Zivilisten in der von den ukrainischen Behörden kontrollierten Region, 8.800 von ihnen sind Kinder.

In der Region Donezk (es sind 20 Gemeinden) befinden sich derzeit noch 18.000 Zivilisten im Gebiet aktiver Kampfhandlungen, darunter sechs Kinder.

Seit Dezember 2023 haben die russischen Invasoren noch mehr den Beschuss der Ortschaften der Region Donezk verstärkt, weshalb die obligatorische Evakuierung (Beginn am 02. August 2022) der Bevölkerung in der Region fortgesetzt wurde. Mit Stand von Anfang Juni 2024 lebten noch etwa 472.000 Einwohner in der Region Donezk. Zum Stand vom 23. April 2025 befanden sich schon 281.500 Zivilisten im unbesetzten Teil der Region Donezk.

Die Stadt Pokrowsk ist derzeit schwer umkämpft. Die Russen dringen in kleinen Gruppen in die Stadt ein.

Foto: Nationalpolizei der Ukraine