Nach russischem Angriff auf das Höhlenkloster. Privatbank und Naftogaz spenden Kosten für Wiederaufbau
Die Privatbank, die größte Bank der Ukraine, stellt 2 Millionen Hrywnja für den Wiederaufbau der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Mariä-Entschlafens-Kathedrale des berühmten Höhlenklosters Lawra, die infolge eines russischen Angriffs in der Nacht zum 15. Juni beschädigt wurde, bereit, teilt der Pressedienst der Bank mit.
Die Privatbank hat außerdem eine Spendeaktion gestartet.
Auch die Naftogaz-Gruppe kündigte Bereitstellung von Kosten für den Wiederaufbau der Kathedrale und des Nationalen Oleksandr-Dowschenko-Filmstudios an.
Beim russischen Drohnen- und Raketenangriff geriet auch die Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Brand. Sie ist die Hauptkirche des zum Weltkulturerbe der Unesco zählenden Höhlenklosters. Die alten, wertvollen Ikonen und anderen Heiligtümer des orthodoxen Christentums seien nach Kirchenangaben in Sicherheit.
Im Filmstudio wurde die grösste und älteste Kostümsammlung der Ukraine aus rund 100.000 Kostümen und 3 Millionen verschiedenen Bekleidungsstücken zerstört. Zudem wurde ein Gebäude des Nationalen Kunst- und Museumskomplexes "Kunstarsenal" beschädigt.
Nach den Worten des Chef der Naftogaz - Gruppe, Serhij Korezkyj, würden sich russische Attacken nicht nur gegen konkrete Gebäude, sondern gegen die ukrainische Identität im Ganzen richten.