Russland verbreitet Fakes über radioaktive Materialien in Verteidigungsanlagen in den Regionen Kyjiw und Sumy

Die russische Propaganda verbreitet Falschmeldungen über angebliche Verwendung von radioaktiven Materialien aus der Tschernobyl - Sperrzone bei der Errichtung von Verteidigungsanlagen in den Regionen Kyjiw und Sumy.

Das schreibt das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformationen auf Telegram.

„Solche Behauptungen sind eine Lüge. Die Propagandisten führen keine Beweise an und beziehen sich ausschließlich auf die Worte eines kremltreuen „Militärexperten“, der bereits mehrmals Fake News über die Ukraine verbreitete“, hieß es. 

De Ukraine halte demnach das Völkerrecht, Sicherheitsstandards ein sowie achte auf den Schutz eigener Militärs. Bei dem Bau von Verteidigungsanlagen würden alle technischen Vorschriften eingehalten sowie nur zertifizierte Baumaterialien verwendet. 

„Das Ziel solcher Meldungen  besteht darin, die Ukraine als ein Land darzustellen, welches seine Verpflichtungen in Bezug auf die nukleare Sicherheit nicht erfüllt sowie die Aufmerksamkeit von den Handlungen  Russlands, welche die nukleare Sicherheit gefährden, abzulenken“, hieß es weiter. 

Solche Manipulationen seien demnach Teil einer Desinformationskampagne rund um das AKW Saporischschja, bei der Russland der Ukraine Angriffe auf die Anlage vorwerfe. Dabei greife gerade Russland regelmäßig zur nuklearen Erpressung und Terrorismus, wovon der jüngste Drohnenangriff auf ein Gebäude des zentralen Lagers für abgebrannte Brennelemente in der Zone um das stillgelegte AtomkraftwerkTschernobyl zeuge.