Ukrainische Drohnen treffen Radarstation, Drohnenlager und Ölplattform im Kaspischen Meer

Drohnen des ukrainischen Geheimdienstes SBU haben in der Nacht auf den 25. Juli  ein Raketenschnellboot, zwei Frachter und eine Ölplattform im Kaspischen Meer angegriffen, teilt der SBU mit.   

„Der SBU zerstört systemisch das militärische Potential Russlands und dessen logistische Ketten weiter“, hieß es.   

Im russischen Rostow- am- Don seien eine multifunktionale Radarstation 92Н6Е «Grave Stone» und ein dazugehöriger Radarturm getroffen. Die Anlagen seien Bestandteil des Langstrecken-Boden-Luft-Raketen-System S- 400, mit denen Russland die Ukraine beschieße.   

Zudem seien ein Kurzstrecken- Flugabwehrraketen -System „Tor- M2“ und ein System zur elektronische  Kriegführung „Pole. 21“ zerstört worden.

Zu den Zielen im Kaspischen Meer gehörten:

- eine Ölplattform im Wladimir-Filanovsky-Feld;

- der Frachter "Port Olya 2" und Trockenfrachter "Begey". Die beiden Schiffe stehen auf der internationalen Sanktionslist und wedem zum Transport von Militärgütern zwischen dem Iran und Russland genutzt;

- ein Raketenschnellboot des Projekts 12418 „Molnija“.

 „Russland versucht durch seine Terrorangriffe auf die ukrainischen Häfen im Süden, die ukrainische Schifffahrt zu blockieren. Auf diese Handlungen des Feindes wird es eine legitime Antwort vom SBU im Rahmen des unabdingbaren Rechts der Ukraine auf Verteidigung geben“, hieß es.