In Russland attackieren Drohnen Öldepot in Armawir und ein Hafen in Taganrog
In Russland griffen Drohnen in der Nacht zum 30. Mai erneut Anlagen der Treibstoffinfrastruktur an.
Das berichtete der Oppositionstelegram-Kanal Astra.
Insbesondere brach in der Stadt Armawir (Region Krasnodar) auf dem Gelände des Öldepots „Juschnaja Neftanaja Kompanija“ infolge eines Drohnenangriffs ein Feuer aus. Laut lokalen Behörden konnte das Feuer angeblich eingedämmt werden, es gab keine Verletzten.
In Taganrog (Region Rostow) griffen Drohnen den Hafen an, woraufhin ein Tanker und ein Treibstofftank in Brand gerieten.
„Ein Tanker, ein Treibstofftank und ein Verwaltungsgebäude gerieten infolge eines Drohnenangriffs im Hafen von Taganrog in Brand. Nach ersten Informationen gab es keine Verletzten“, erklärte der Gouverneur der Region Rostow, Jurij Sljusar.
Später meldete die russische Seite, dass das Feuer gelöscht sei und es keine Verletzten gegeben habe.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium sollen russische Luftverteidigungskräfte in der Nacht insgesamt 127 Drohnen über elf Regionen, der Region Krasnodar, der vorübergehend besetzten Krim und dem Asowschen Meer abgeschossen haben.
Wie berichtete, ging die Dieselproduktion in Russland im Mai wegen der Angriffe ukrainischer Drohnen auf Ölraffinerien um etwa 10 Prozent zurück.