Einsatz von Chemiewaffen durch Russland: Schon mehr als 13.300 Fälle registriert

foto

Seit Beginn der russischen Invasion im Jahr 2022 sind in der Ukraine mehr als 13.300 Fälle von Einsatz chemischer Kampfstoffe registriert worden, sagte ein Vertreter der ukrainischen Delegation, Oberst Walerij Weber bei einer Sitzung der G7 - Initiative  „Die Globale Partnerschaft gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und -materialien“ in Chisinau, teilt das Verteidigungsministerium mit.     

Während es im Jahr 2023 nur einzelne Fälle von Einsatz chemischer Kampfstoffe gegeben habe, sei ab 2024 die Intensität russischer Attacken unter Einsatz chemisher Waffen stark zugenommen, hieß es. Im ersten Quartal 2026 werde ein stabil intensiver Einsatz dieser Waffen entlang der gesamten Front festgestellt. 

Angesichts der ständigen Bedrohung durch Russland ruft die Ukraine die Partner auf, die Unterstützung im Bereich der biologischen, nuklearen und Chemiesicherheit zu verstärken. 

Weber präsentierte seinen Kollegen Vorschläge zur Stärkung von Fähigkeiten im Bereich Strahlenschutz, Reagieren auf Strahlenbedrohungen, Reststoff- und Abfallmanagement sowie Erhöhung der Umweltsicherheit an Militärobjekten des Verteidigungsministeriums.  

Foto: Verteidigungsministerium