Generalstabschef: russische Armee leidet massiv unter Personalmangel

Den russischen Truppen in der Ukraine gehen die Reserven aus. Russische Soldatenverluste sind bereits so hoch wie Rekrutierungen, und manchmal übersteigen  die sogar, sagte der Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Andrij Hnatow, in einem Interview mit  Report.az.

Die Lage werde sich für die russische Armee demnach nur verschlimmern.   

An der Front bleibe die Situation unverändert.  

„Trotz der Verluste, versucht Russland täglich, Offensiven fortzuführen. Die russische Armee konzentriert Ihre Bemühungen nach wie vor auf den Richtungen Pokrowsk und Olexandriwka (Region Donezk). Ich möchte ganz deutlich sagen, dass Russlands Streitkräfte nicht in der Lage sind, eine strategische oder operative Initiative auf dem Schlachtfeld zu ergreifen“, betonte Hnatow.  

Die ukrainischen Verteidiger würden demnach alles Notwendige für die Stabilisierung der Lage sowie für die Schaffung von Bedingungen, unter denen der Gegner gezwungen sein werde, sich an den Verhandlungstisch zu setzten, tun.   

„Wie lange noch dieser Krieg andauern wird, hängt davon ab, inwieweit die russische Führung bereit ist, den fortzuführen. Die Ukraine ist bereit, den Krieg zu beenden und will den beenden sowie einen Frieden auf ihrem Territorium sichern, und diese Fragen nicht auf einem militärischen Weg lösen. Wir hatten nie vor, einen Krieg zu führen“, so der Generalstabschef.  

Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, habe Russland im April 35 Tausend Soldaten im Ukraine – Krieg verloren.   

Foto: Generalstab