Selenskyj kündigt Austausch von 1.000 Kriegsgefangenen an
Russland habe einem Austausch von 1.000 Kriegsgefangenen zugesagt, schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook.
„Heute haben wir im Rahmen des Verhandlungsprozesses unter der Vermittlung der amerikanischen Seite eine Zusage Russlands erhalten, einen Gefangenenaustausch im Format „1000 gegen 1000“ durchzuführen. Die Ukraine arbeitet konsequent an der Rückholung ihrer Leute aus russischer Gefangenschaft. Ich habe unser Team angewiesen, alles Notwendige für den Austausch operativ vorzubereiten“, so Selenskyj.
In den letzten Tage habe er seinen Worten nach vor dem Hintergrund ukrainischer „Langstreckensanktionen“ viele Signale und Anfragen wegen der Abhaltung einer Militärparade in Moskau am 9. Mai erhalten.
Selenskyj betonte, dass Lösung einer der wichtigsten humanitären Fragen- der Freilassung unserer Gefangenen immer ein zusätzliches Argument bei der Formulierung unserer Position gewesen sei.
„Der Rote Platz ist für uns weniger wichtig, als das Leben der ukrainischen Gefangenen, die zurückgeholt werden können“, so der Präsident.
Gestern sicherte er zu, dass keine Waffen auf den Roten Platz gerichtet werden. Per Dekret die russische Militärparade zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland in Moskau "erlaubt". Der Rote Platz werde vom geplanten Einsatz ukrainischer Waffen ausgenommen, hieß es.