Russlands Vorschlag zur Waffenruhe am 9. Mai ist ein erneuter Ausdruck von „Humanismus à la russe“- ukrainischer Vertreter bei OSZE

Die von Russland vorgeschlagene Waffenruhe am 8. und 9. Mai sei ein zynischer Versuch, die Durchführung einer Militärparade in Moskau sicherzustellen und sei ein erneuter Ausdruck von „Humanismus à la russe, während russische Angriffe auf die Ukraine fortgesetzt werden, sagte der stellvertretende Vertreter der Ukraine bei den internationalen Organisationen in Wien, Rostyslaw Palagusynets, bei einer Sitzung des Forums für Sicherheitskooperation im Rahmen der OSZE.

Russland töte demzufolge täglich ukrainische Zivilisten und setze seine Aggression trotz eigener großer Verluste fort. Dabei bemühe sich Moskau um einen Tag der Waffenruhe für seine propagandistische Ziele.  

„Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Russland vorhat, den aggressiven Krieg gegen die Ukraine zu stoppen. Im Gegenteil, die Handlungen Moskaus demonstrieren eine klare Entschlossenheit, seine aggressiven Ziele mit militärischer Kraft, durch hybride Methoden und zynische Manipulationen  zu erreichen“, so Palagusynets.

In diesem Zusammenhang rief er die OSZE- Mitgliedstaaten auf, den Druck auf Moskau zu erhöhen.