Swyrydenko: Ziel nächtlichen Angriffs waren Energie-, Öl- und Gasinfrastruktur, Eisenbahn- und Industrieanlagen

Hauptziele des feindlichen Angriffs in der Nacht zum 5. Mai waren Energie-, Öl- und Gasinfrastruktur, Eisenbahn- und Industrieanlagen. Es gibt Tote und Verletzte, teilte Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko via Telegram mit.

„Jetzt laufen in den Regionen Dnipropetrowsk, Poltawa, Charkiw, Donezk, Cherson und anderen Regionen die Aufräumarbeiten nach den massiven russischen Luftangriffen in der Nacht. Alle notwendigen Einsatzkräfte sind beteiligt. Hauptziele waren Energie-, Öl- und Gasinfrastruktur, Eisenbahn- und Industrieanlagen. Diese sind mit Drohnen und Raketen angegriffen worden“, heißt es in dem Bericht.

Auch zivile Infrastruktur wurde getroffen: Häuser, Verkehrsmittel und Betriebe wurden beschädigt.

Nach vorläufigen Angaben wurden fünf Menschen getötet und 39 verletzt. Die Lage ist in der Region Poltawa am schwierigsten: Bei dem Angriff auf eine Gasförderanlage kamen Arbeiter und Rettungskräfte ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Auch in der Region Charkiw gibt es Verluste.

Wie die ukrainische Premierministerin betonte, sind die Vorschläge Russlands für einen Waffenstillstand bisher nur leere Worte. Die Realität sehe anders aus: Nachtangriffe auf kritische Infrastruktur und zivile Objekte.

„Diese Angriffe zeigen einmal mehr: Der Schutz kritischer Infrastrukturen und die Stärkung der Luftverteidigung bleiben unsere oberste Priorität“, erklärte Swyrydenko.

Wie berichtet, beschossen russische Besatzungstruppen in der Nacht zum 5. Mai massiv Anlagen des Naftogaz-Konzerns in den Regionen Poltawa und Charkiw. Es gab Tote und Verletzte.