Serbischer Geheimdienst: Ukraine stehe nicht hinter Pipeline-Vorfall

Der Direktor des serbischen Militärgeheimdienstes, Djuro Jovanic, erklärte, „die Ukraine stehe nicht hinter dem-Vorfall  an der Gas- Pipeline Balkan Stream , wie Politico berichtet.

Nachdem Serbien den Fund von Sprengstoff an einer Gas-Pipeline nach Ungarn gemeldet hat, richtete der ungarische Regierungschef Viktor Orban den Verdacht auf die Ukraine.

Nach Angaben von Jovanic deuten Hinweise darauf hin, dass der gefundene Sprengstoff in den USA hergestellt wurde. Die Ermittler fahnden demnach nach einem militärisch ausgebildeten Verdächtigen, der einer Migrantengruppe angehören soll. Diese Person habe den Anschlag auf die Pipeline geplant, so der Geheimdienstchef gegenüber serbischen Medien.

Der Oppositionsführer und Spitzenkandidat der Partei Tisza, Peter Magyar, warf Orban vor, den Vorfall für Wahlkampfpropaganda nutzen zu wollen.  Dies käme einem Eingeständnis dafür gleich, dass dies eine Aktion "unter falscher Flagge" sei.  

Die Ukraine wies zuvor die Vorwürfe zurück und betonte, die Pipeline sei wegen der Auswirkungen russischer Luftangriffe derzeit nicht nutzbar.