In der vergangenen Woche setzten Russen über 2.800 Drohnen und 1.350 Raketen gegen Ukraine ein – Selenskyj

In der vergangenen Woche setzten die Russen über 2.800 Kampfdrohnen, fast 1.350 Gleitbomben und mehr als 40 Raketen verschiedener Typen gegen die Ukraine ein.

Darüber schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram.

„Insgesamt feuerten die Russen über Nacht über 140 Kampfdrohnen gegen die Ukraine ab, etwa 80 davon waren sogenannte Drohnen Shahed. In einigen Regionen dauern die Angriffe an. Und das ist nur ein Teil dessen, was unsere Leute täglich erleiden. In der vergangenen Woche gab es über 2.800 Kampfdrohnen, fast 1.350 gelenkte Fliegerbomben und mehr als 40 Raketen verschiedener Typen“, so das ukrainische Staatsoberhaupt.

Selenskyj betonte, dass die Russen Odessa in der Nacht mit Kampfdrohnen angegriffen hätten. Dabei seien Wohnhäuser, ein Kindergarten und ein Umspannwerk beschädigt worden. Tausende Familien seien ohne Strom, Reparaturteams arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung.

„Zum jetzigen Stand ist leider bekannt, dass bei diesem Angriff drei Menschen getötet wurden, darunter ein zweijähriges Kind. Mein aufrichtiges Beileid an die Familienangehörigen. Sechzehn Menschen sind verletzt. Elf von ihnen sind von unseren Ärzten ins Krankenhaus eingeliefert worden, darunter eine Schwangere und zwei Kinder. Das jüngste ist noch nicht einmal ein Jahr alt. Zwei weitere Menschen sind in der Region Charkiw verletzt worden“, postete der Präsident.

Selenskyj fügte hinzu, dass es auch Angriffe auf den Energiesektor in den Regionen Tschernihiw, Sumy, Charkiw und Dnipropetrowsk gegeben habe.

„Jetzt müssen alle Partner gemeinsam den Schutz des Luftraums verstärken, damit die Abschussrate von Drohnen und Raketen stetig steigt. Das ist die tägliche Arbeit aller, nicht nur der Ukraine, denn indem die Partner uns beliefern und unterstützen und zusammenarbeiten, helfen sie sich selbst. Russland hat nicht vor, aufzuhören. Danke allen, die das verstehen und in unsere gemeinsame Verteidigung ihren Beitrag leisten“, betonte er.

Der 6. April wurde in Odessa zum Trauertag für die Todesopfer des nächtlichen feindlichen Angriffs erklärt.

Foto: Büro des Präsidenten