Russland will Militärsiedlungen in den besetzten Gebieten errichten
Russland will Veteranen der sogenannten „militärischen Spezialoperation“ in die grenznahen Teile der besetzten Region Cherson umsiedeln, schreibt die Östliche Menschenrechtsgruppe auf Facebook.
„In der vorübergehend besetzten Region Cherson startet Russland eine neue Etappe von Kolonisierung. Unter dem Deckmantel eines „sozialen Programms“ plant die Besatzungsmacht, Grundstücke und Wohnungen an die Veteranen der russischen Armee zu verteilen, diese dorthin umzusiedeln und aus ihnen eine Reserve für die russische Armee zu bilden“, hieß es.
Laut den Menschenrechtlern werde auf diese Weise eine militärisch kontrollierte Zone auf Kosten der Zivilbevölkerung geschaffen. Dabei handele es sich um eine gezielte Veränderung der demografischen Zusammensetzung der Region, Etablierung der Besatzung durch die Umsiedlung von Loyalen sowie Umwandung der Grenzgebiete in einen militarisierten Raum.
„Das ist eine hybride militärische Besiedlungsstrategie“, betonen die Menschenrechtler.