Das ist inakzeptabel: Kommandeur der 95. Brigade zu Gebietsabtretungen für Einfrierung der Frontlinie

Oberst Ruslan Maryschew, Kommandeur der 95. selbstständigen Luftlandebrigade Polissja, hält es für inakzeptabel, die Territorien der Region Donezk an Russland abzutreten, um die Frontlinie einzufrieren.

Dazu äußerte sich Maryschew in einem Interview mit Ukrinform.

„Ich halte es (die im Kontext der Verhandlungen öffentlich gemachte These, dass die Region Donezk dem Feind im Austausch für eine Einfrierung der Frontlinie überlassen werden sollte – Anm. d. Red.) für negativ. Das ist inakzeptabel. Es spielt keine Rolle, welches Stück Land wir abtreten werden, wenn meine Soldaten und die Streitkräfte der Ukraine dafür ihr Blut vergossen haben“, sagte Maryschew.

Seinen Angaben zufolge sei die 95. Brigade „zu allem bereit und noch mehr, nicht an territoriale Grenzen gebunden“. Wenn es notwendig sei, werde sie den Feind in alle Richtungen vernichten.

„Meine Brigade ist derzeit mit modernsten Waffen und unbemannten Systemen bestens ausgerüstet. Das ermöglicht uns, Kämpfe effektiv zu führen“, fügte der Kommandeur hinzu.

Wie berichtet erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass es bei den Verhandlungen nicht um den Austausch kleiner Gebiete an den Grenzen bestimmter Regionen gegen das gesamte Donbas gehe.

Foto: 95. selbständige Luftlandebrigade Polissja