Russisches Gericht verurteilt drei ukrainische Jugendliche wegen Terrorismusvorwürfen zu hohen Freiheitsstrafen
Das Militärgericht im russischen Rostow – am - Don hat am 19. März drei ukrainische Jugendliche aus der besetzten Stadt Melitopol zu sieben bis acht Jahren Haft wegen Terrorismusvorwürfen verurteil, teilt die Nichtregierungsorganisation Bring Kids Back UA auf Facebook mit
Die ukrainischen Jugendlichen seien demzufolge als russische Staatsbürger verurteilt worden.
Viktor Asarowskyj wurde zu 8 Jahren und 6 Monaten, Oleh Schokol – zu 7 Jahren und 6 Monaten, Denys Wassylyk- zu 7 Jahren Haft verurteilt. Zum Zeitpunkt der Festnahme waren sie 16 bis 17 Jahre alt.
Seit über zwei Jahren seien sie unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten sowie Folterungen, Misshandlungen und einem psychologischen Druck ausgesetzt worden, hieß es. Sie wurden mahmils aus seiner in eine andere Haftanstalt verlegt, darunter ins Untersuchungsgefängnis in Taganrog, welches für brutalen Umgang mit ukrainischen Kriegsgefangenen und Zivilisten bekannt ist.
Laut der Anwältin von Viktor Asarowskyj habe er in Taganrog gesundheitliche Probleme bekommen- „er konnte weder schlafen noch essen, seine Hände waren von Wunden bedeckt“.
„Das ist keine Justiz, Das ist Verfolgung von Kindern und ein Kriegsverbrechen“, wird in der Mitteilung von Bring Kids Back UA betont.“
Russland setze gesetzeswidrige Festnahmen, Folter und Gerichtsprozesse zum Druck auf ukrainische Kinder ein und verletzte damit das humanitäre Völkerrecht.
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