Auf der Krim zerstören Partisanen Diesellokomotive und vereiteln Munitionsversorgung russischer Truppen in Richtung Saporischschja

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Auf der vorübergehend besetzten Krim setzten Aktivisten der Partisanenbewegung „ATESH“ eine Diesellokomotive nahe Simferopol außer Gefecht und blockierten so die Versorgung der russischen Invasoren in Richtung Saporischschja.

Die Bewegung meldete dies via Telegram, berichtet Ukrinform.

„Unsere Agenten haben eine Diesellokomotive an einem Eisenbahnknotenpunkt nahe Simferopol zerstört. Die Lokomotive kann nun nicht so schnell repariert werden. Die Operation ist am Vorabend des 18. März – dem Tag, den Russland als „Tag der Wiedervereinigung“ der Krim bezeichnet, durchgeführt worden“, heißt es in der Nachricht.

Dieser Streckenabschnitt versorgt russische Einheiten in Richtung Saporischschja, wo derzeit aktive Kampfhandlungen stattfinden. Eine weitere Lieferung Munition, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für militärische Ausrüstung sollte den Knotenpunkt passieren.

Die Zerstörung der Lokomotive legte diese Lieferungen praktisch lahm. Die Einheiten erhielten laut Atesh keine planmäßige Nachschubversorgung, was ihre Einsatzfähigkeit an der Frontlinie unmittelbar beeinträchtigte.

Davor zerstörten die Streitkräfte auf der Krim einen Startplatz des Flugabwehrraketensystems S-400 „Triumph“ sowie zwei Radargeräte.

Foto: ATESH