Angriff auf Hochhaus in Charkiw: Zehn Tote und 26 Verletzte, Sucharbeiten dauern an
Die Such- und Rettungsarbeiten am Ort des Angriffs auf ein Wohngebäude im Stadtviertel Kyjiwskyj in Charkiw, den der russische Aggressor in der Nacht zum 7. März verübte, dauern an.
Dies teilte der Stadtrat von Charkiw via Telegram unter Berufung auf Bürgermeister Ihor Terechow mit.
Zum jetzigen Stand bargen Rettungskräfte die Leichen von zehn Toten aus den Trümmern des zerstörten Eingangs eines fünfstöckigen Gebäudes. 26 Einwohner Charkiws wurden verletzt, darunter Kinder, die in einem kritischen Zustand sind und um deren Leben gekämpft wird.
„Die Such- und Rettungsarbeiten laufen fast rund um die Uhr. Unsere Kommunalunternehmen, Mitarbeiter des Staatlichen Katastrophenschutzes und Ärzte sind alle vor Ort. Erschwerend kommt hinzu, dass die Luftalarmanlagen ertönen. Außerdem sind wir jetzt in der Etappe, wo wir die Trümmer mit Händen räumen müssen. Alles muss mit größter Sorgfalt gemacht werden. Prognosen zufolge werden die Arbeiten morgen oder übermorgen abgeschlossen sein“, informierte Terechow.
Er merkte außerdem an, dass die Folgen des russischen Angriffs auch in anderen Einrichtungen beseitigt werden. Insgesamt wurden 23 mehrstöckige Gebäude beschädigt, in einem davon wurden mehrere Stockwerke praktisch zerstört.
Auch wurden eine Schule und ein Heizraum beschädigt. Familien, die ihre Wohnungen verloren haben, wurde eine Unterbringung in Wohnheimen angeboten.
Darüber hinaus berichtete der Bürgermeister, dass heute Morgen gegen 4:00 Uhr ein Umspannwerk angegriffen und schwer beschädigt wurde. Die Wiederherstellungsarbeiten dauern an.
Wie berichtet wurde bei einem Raketeneinschlag der Eingang eines fünfstöckigen Wohnhauses im Stadtbezirk Kyjiwskyj von Charkiw nahezu komplett zerstört.
Eine Grundschullehrerin des sechsten Gymnasiums und ihr Sohn, ein Zweitklässler, starben in ihrem Haus. Auch eine Achtklässlerin des sechzehnten Gymnasiums kam zusammen mit ihrer Mutter ums Leben.
Foto: Wjatscheslaw Madjewski / Ukrinform