Russland spioniert estnische Energieanlagen mithilfe von Luftschiffen aus - Zentrum zur Bekämpfung von Desinformationen

Die Russische Föderation nutze mit Spionage- Ausrüstung ausgestattete Luftschiffe zur Überwachung von Kraftwerken und Schieferbergwerken in der grenznahen Stadt Ida- Virumaa in Estland, teilt das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformationen auf Facebook mit.

Dies erlaube es den Russen, Informationen ohne Verletzung des NATO- Luftraums zu sammeln.  Russland verfolge demzufolge dabei mehrere Ziele – zum einem wollen sie potentielle Sabotageakte bzw. Cyberangriffe vorbereiten, zum anderen  psychologischen Druck auf Mitarbeiter strategisch wichtiger Unternehmen ausüben, hieß es.   

Dies zwinge die estnischen Behörden, zusätzliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen, was automatisch zu einer Erhöhung von Ausgaben der europäischen Partner für den Schutz der eigenen Energiesouveränität führe.

Solche Aktivitäten würden demzufolge von einer Weiterentwicklung hybrider Methoden des Kremls zeugen, die darauf abzielen, Schwachstellen im Energiesystem der baltischen Länder zu finden.

„Systemische Spionage gegen die Infrastruktur ist Teil einer größeren Strategie zur Destabilisierung des Energiesektors Europas sowie einer Erhöhung des politischen und wirtschaftlichen Preises für die Unterstützung für die Ukraine durch europäische Regierungen“, hieß es weiter im Bericht.