Luftabwehr macht 19 russische Raketen und 453 Drohnen unschädlich
Die ukrainische Luftabwehr hat 19 Raketen und 453 Drohnen neutralisiert, womit die russische Armee seit Freitagabend, 6. März das Gebiet der Ukraine angegriffen hat.
Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf die ukrainischen Luftstreitkräfte.
Die funktechnischen Truppen der ukrainischen Luftwaffe haben 509 Luftangriffsziele der Russen registriert: Zwei Hyperschallraketen vom Typ Zirkon vom Gebiet der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim aus, 13 ballistische Iskander-M/S-400-Raketen, gestartet aus den russischen Regionen Brjansk, Kursk, Woronesch, 14 Marschflugkörper Kalibr, gestartet vom Schwarzen Meer aus, 480 Kampdrohnen vom Typ Shahed (rund 290 Stück), Gerbera, Italmas und Drohnen vom anderen Typ. Die Starts der Drohnen erfolgten aus den russischen Regionen Kursk, Brjansk, Orjol, Schatalowo, Millerowo, Primorsko-Achtarsk, aus Hwardijske und Tschauda auf der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim, hieß es in der Mitteilung.
Die Hauptangriffsrichtungen waren Kyjiw, die Regionen Schytomyr, Chmelnyzkyj und Tscherniwzi.
Die Luftwaffe, Flugabwehrraketeneinheiten, mobile Kampfgruppen, Einheiten für unbemannte Systeme und elektronische Kriegsführung der Streitkräfte der Ukraine wehrten den feindlichen Luftangriff ab.
Vorläufigen Angaben zufolge hat die Luftabwehr 472 feindliche Luftziele abgeschossen/neutralisiert: 19 Raketen und 453 Drohnen vom verschiedenen Typ: acht ballistische Iskander-M/S-400-Raketen, 11 Marschflugkörper Kalibr, 453 Drohnen vom verschiedenen Typ – Stand 09:00 Uhr, Samstag, 7. März.
An 22 Standorten wurden Treffer von neun Raketen und 26 Kampfdrohnen und an fünf Orten Trümmer von abgeschossenen Kampfdrohnen registriert.
Die Information bezüglich einer weiteren feindlichen Rakete wird aktualisiert.
In Charkiw kamen sieben Menschen ums Leben, als in der Nacht zum 7. März eine russische ballistische Rakete ein Wohnhochhaus traf.
In Odessa wurde bei einem massiven Raketen- und Drohnenangriff eine Infrastruktureinrichtung getroffen.
In Kyjiw wurden die Folgen des russischen Luftangriffs in den Bezirken Holossijivskyi, Desnjanskyi und Dniprovskyi registriert.