Rund 6.000 nordkoreanische Soldaten im Krieg mit Ukraine getötet oder verwundet – Geheimdienst aus Seoul
Rund 6.000 nordkoreanische Soldaten sind im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine getötet oder verwundet worden.
Darüber schreibt Yonhap unter Berufung auf Daten des südkoreanischen Geheimdienstes NIS.
Dem Geheimdienst zufolge sind derzeit etwa 10.000 nordkoreanische Kampftruppen und 1.000 Ingenieursoldaten in der russischen Region Kursk zur Unterstützung Moskaus im Krieg gegen die Ukraine stationiert.
Der NIS schätzt zudem, dass 6.000 nordkoreanische Soldaten im Krieg getötet oder verwundet wurden.
Der Geheimdienst fügte hinzu, dass etwa 1.100 Soldaten und Ingenieure, die im vergangenen Dezember nach Nordkorea zurückkehrten, möglicherweise erneut in den Krieg geschickt werden.
„Trotz der 6.000 Verluste hat das nordkoreanische Militär Erfolge beim Erwerb moderner Kampftaktiken und Gefechtsfelddaten sowie bei der Modernisierung seiner Waffensysteme mit technischer Unterstützung Russlands erzielt“, so der NIS.
Der Geheimdienst stellte außerdem fest, dass Pjöngjang eine neue Abteilung für unbemannte Luftfahrzeuge eingerichtet und die Bemühungen um die Entwicklung und Massenproduktion von Drohnen intensiviert hat.
Foto: kcna.kp