Generalstab bestätigt Angriffe auf Raketenarsenal und Militärwerk in Russland
Die ukrainischen Streitkräfte haben ihren eigenen Angaben zufolge ein Waffenwerk in der russischen Region Tambow und ein Raketenarsenal in der Region Kostroma getroffen, teilt der Generalstab auf Facebook mit.
„In der Nacht auf den 12. Februar haben die ukrainischen Streitkräfte ein Waffenager der Hauptdirektion für Raketen und Artillerie des russischen Verteidigungsministeriums, wo Raketen, Artilleriemunition und Sprengstoff gelagert wurden, zerstört“, hieß es.
Dabei handele es sich demzufolge um eines der größten Munitionsdepots der russischen Armee.
Der Angriff sei mit Langstreckenraketen Flamingo aus ukrainischer Produktion durchgeführt worden. Die Attacke verursachte heftige Explosionen, die eine sekundäre Detonation von Munition auslöste.
Zudem sei in der Nacht ein Militärwerk in Michurinsk im russischesnGebiet Tambow getroffen worden. Das JSC Progress Plant produziere Hightech-Luftfahrt- und Raketensteuerungssysteme sowie Ausrüstung für Gas- und Ölpipelines. Das Werk sei an der Versorgung der russischen Armee beteiligt.
Nach vorläufigen Angaben habe die Attacke einen Brand ausgelöst. Das Ausmaß der Schäden werde ermittelt.
In der Nähe den Ortschaften Terpinnja und Rosiwka im russisch besetzten Gebiet Saporischschja seien Munitionslager des Ferides zerstört worden.
Bei dem Angriff auf eine Raffinerie des rrussischen Konzerns Lukoil in de Region Wolgograd am Vortag sei nach Angaben des Generalstabs eine Ölverarbeitungsanlage sowie Infrastrukturobjekte auf dem Gelände der Anlage beschädigt worden.
Foto: Illustrativ