Russlands Absicht, Ukraine zu zerstören, beweist, dass es keine Abkommen braucht – Selenskyj
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte in seiner abendlichen Ansprache, russische „Shaheds“ (Angriffsdrohnen – Red.), Raketen und die Versuche des Aggressorlandes, die Ukrainische Staatlichkeit zu zerstören, seien ein klarer Beweis dafür, dass Russland überhaupt keine Abkommen brauche.
Der Präsident merkte an, er habe kürzlich mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte insbesondere über das PURL-Programm und die Möglichkeiten der Ukraine zum Kauf von Luftverteidigungsraketen gesprochen.
„Wir haben auch über die diplomatische Arbeit mit Amerika gesprochen – die Ukraine war und wird nie ein Hindernis für den Frieden sein. Es sind die russischen Raketen, die russischen „Shaheds“ und Russlands Versuche, die Ukraine zu zerstören, die eindeutig beweisen, dass Russland überhaupt keine Abkommen braucht“, sagte Selenskyj.
Er betonte: Wenn die Ukrainer wegen Russlands 20 bis 30 Stunden lang keinen Strom haben, wenn russische Angriffe darauf abzielen, den ukrainischen Energiesektor und die ukrainische Bevölkerung zu brechen, dann ist es Russland, das unter Druck gesetzt werden muss.
„Ich danke allen, die die Ukraine dabei unterstützen. Wir werden unsere diplomatische Arbeit, sowohl öffentlich und offiziell als auch nicht öffentlich und inoffiziell, deutlich intensivieren“, sagte das ukrainische Staatsoberhaupt.
Selenskyj berichtete außerdem über ein separates Gespräch mit Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und dem Kommandeur der Luftstreitkräfte über den Schutz der Energieanlagen und die Bedürfnisse der Ukraine.