Selenskyj und Rutte erörtern diplomatische Bemühungen zur Herbeiführung von Frieden und Schutz vor russischen Angriffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj telefonierte gestern am späten Abend mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die diplomatischen Bemühungen und die Kontakte zu Partnern in den USA und Europa.

Wie Ukrinform berichtet, entnimmt man dies der Website des ukrainischen Präsidenten.

Das Staatsoberhaupt betonte, dass „russische Angriffe in einem so kalten Winter eine ernsthafte Herausforderung darstellen“.

Der Präsident merkte an, dass „heute (gestern – Red.) einen russischen Angriff auf ein Energieobjekt in Charkiw gab, wodurch Hunderttausende Menschen ohne Strom und Heizung blieben“.

Selenskyj informierte Rutte über den Beschuss und den Bedarf der Ukraine an Schutz und einer Stärkung der Luftverteidigung.

Das Staatsoberhaupt hob die Bedeutung des PURL-Programms hervor und äußerte die Hoffnung, dass die Beiträge dazu in diesem Monat steigen werden.

Selenskyj und Rutte erörterten detailliert die diplomatischen Bemühungen und die Kontakte zu Partnern in den USA und Europa.

Die Gesprächspartner tauschten sich über das weitere Vorgehen aus.

„Wir haben bereits bedeutende Fortschritte erzielt, und es ist wichtig jetzt, nicht nachzulassen. Die Ukraine war und wird niemals ein Hindernis für den Frieden sein“, betonte das ukrainische Staatsoberhaupt.

Der Präsident dankte dem Nato-Generalsekretär für die Unterstützung der Ukraine.

Wie berichtet erklärte der Nato-Generalsekretär Mark Rutte, der Einsatz der „Oreschnik“-Rakete gegen zivile Ziele in der Ukraine zeuge vom Ausmaß der Gräueltaten, zu denen Russland bereit sei.

Foto: Präsidialamt