Luftabwehr schießt zwei russische Iskander-M-Raketen und 24 Drohnen ab
Die ukrainische Luftabwehr hat am Samstagmorgen zwei russische ballistische Raketen vom Typ Iskander-M/KN-23 und 24 Drohnen abgeschossen – Stand 08:00 Uhr.18. Januar.
Das berichten die ukrainischen Luftstreitkräfte im Onlinedienst Telegram.
Der Mitteilung zufolge haben die russischen Besatzer ab 19:00 Uhr am Freitag, 17. Januar mit 39 Kampfdrohnen vom Typ Shahed und Drohnen-Imitatoren vom verschieden Typ die Ukraine angegriffen. Die Starts erfolgten aus den russischen Regionen Millerowo, Brjansk und Primorsko-Achtarsk. Ballistische Iskander-M-Raketen wurden aus den russischen Regionen Woronesch und Brjansk gestartet.
Die Luftwaffe, die Flugabwehrraketeneinheiten, mobile Kampfgruppen und Einheiten zur elektronischen Kriegsführung der Luftstreitkräfte und Streitkräfte der Ukraine wehrten Luftangriff ab.
Mit Stand 08:00 Uhr am Samstag, 18. Januar ist die Zerstörung der Raketen vom Typ Iskander-M/KN-23 in der Region Kyjiw und 24 feindlichen Kampfdrohnen vom Typ Shahed und anderen Typ in den Regionen Poltawa, Sumy, Charkiw, Charkiw, Tscherkassy, Tschernihiw, Kyjiw, Chmelnyzkyj, Shytomyr, Kirowohrad, Dnipropetrowsk, Cherson und Donezk bestätigt worden, heißt es in der Mitteilung.
14 weitere feindliche Drohnen sind vom Radar ohne negative Folgen verschwunden worden.
Durch den feindlichen Angriff sind Menschen in Kyjiw ums Leben gekommen. Die abgeschossen ballistischen Raketen sind im Stadtteil Schewschenkiwskyj in der ukrainischen Hauptstadt gefallen. Teilweise wurde ein Unternehmen zerstört, Autos, eine Wasserleitung und Glastüren in der Metrostation Lukjaniwska wurden beschädigt.
In der Stadt Saporischschja wurden durch Ballistik ein Unternehmen, Häuser und Fahrzeuge beschädigt. Acht Menschen erlitten Verletzungen. Über mögliche Opfer liegen keine Informationen vor.
Wie Ukrinform zuvor berichtete, sind durch den Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw am frühen Samstagmorgen, 18. Januar vier Menschen ums Leben gekommen, drei weitere erlitten Verletzungen.
Foto: Luftwaffe