Aggressoren brachten gestern 346 Menschen aus Mariupol in das Filtrationslager

In den letzten 24 Stunden, am 24. Mai, haben russische Invasoren aus Mariupol 346 Einwohner von Mariupol, darunter 24 Kinder, in das Filtrationslager im Dorf Besimenne gebracht.

Dies gab der Berater des Bürgermeisters von Mariupol, Petro Andrjuschtschenko, in Telegram bekannt, berichtet Ukrinform.

„Gestern sind aus Mariupol zum Filtrationspunkt im Dorf Besimenne des Bezirks Nowoasowsk 346 Einwohner von Mariupol, darunter 24 Kinder, gebracht worden. Aus dem Dorf Besimenne nach Taganrog hat Russland 230 Einwohner von Mariupol deportiert, darunter 15 Kinder“, schrieb Andrjuschtschenko.

Wie berichtet wurden nach Angaben der Menschenrechtsbeauftragten der Werchowna Rada der Ukraine, Ljudmyla Denisowa, 130.000 ukrainische Staatsbürger aus Mariupol nach Russland deportiert.

Am 21. April erklärte sie, russische Medien hätten berichtet, dass mehr als 915.000 Menschen, darunter 170.000 Kinder, aus der Ukraine deportiert worden seien.

Die Aggression Russlands hat in Mariupol eine der größten humanitären Katastrophen ausgelöst. Die Stadt wurde durch Beschüsse der russischen Invasoren praktisch zerstört.

Heute hat Mariupol keine normale Energie-, Wasser- und Gasversorgung. Der Bürgermeister von Mariupol erklärte, dass seit Beginn der russischen Invasion bis zu 20.000 Zivilisten in der Stadt gestorben seien. Heute leben noch etwa 100.000 Zivilisten in der blockierten Stadt.

Während der Evakuierung aus Mariupol begannen die russischen Invasoren bei der sogenannten Filtration sogar Kinder zu verhören.

Die Bewohner von Mariupol, die die Filtration nicht bestehen, werden in eine Kolonie in Oleniwka in der Region Donezk oder in das Isolationsgefängnis in Donezk gebracht.

yv