Die größten Verluste des tschetschenischen Achmat-Regiments: HUR gibt Einzelheiten einer Spezialoperation in der Region Sumy bekannt

Im Zeitraum zwischen dem Februar und April 2026 hat die Spezialeinheit „Schamanbat“ des ukrainischen Militärgeheimdienstes (HUR), dem Kämpfer Itschkeriens angehören, haben gemeinsam mit der 104. Brigade der Territorialverteidigung „Horyn“ und einer HUR- Spezialeinheit eine Operation zur Eliminierung der Söldner einer tschetschenischen „Achmat“ – Einheit in der Region Sumy durchgeführt, wir der HUR mitteilt.    

„Informationen über Pläne und Vorhaben des Feindes wurden von einem Agenten - einem ehemaligen Kämpfer des tschetschenischen "Achmat"-Regiments an den Militärgeheimdienst übermittelt. Der HUR hat Kontakt mit ihm Anfang 2025 aufgenommen. Kurz darauf hat man für ihn einen sicheren Grenzüberritt auf das von der Ukraine kontrollierte Territorium organisiert“, hieß es. Der Agent habe ein mithilfe einer FPV- Drohne hinter die Frontlinie übergebenes Abhörgerät in einem Beratungsraum des "Achmat" - Kommandos platziert.

Dies habe dem Militärgeheimdienst ermöglicht, die Kadyrows Söldner während derer Bewegungen sowie in deren Sammelbereichen gezielt anzugreifen.   

Im Rahmen dieser Spezialoperation habe das „Achmat“- Regiment innerhalb von zwei Monaten die größten Verluste seit Kriegsbeginn erlitten: 41 Söldner seien getötet und 87 weitere verletzt worden. Mehr als 100 gelten als vermisst.

Darüber hinaus seien mehr als 160 Fahrzeuge und gepanzerte Fahrzeuge, mehr als 25 UAVs verschiedener Typen, Kommunikationsmittel, Systeme für elektronische Kriegführung, Pionierausrüstung und Technik, Waffenlager und andere Mittel für die Kriegsführung zerstört worden. 

Der Kommandeur der itschkerischer Freiwilligeneinheit „Schamanbat“ rief Tschetschenen auf, keinen  Vertrag mit der russischen Armee zu unterzeichnen und die Mobilisierung zu vermeiden. Im Falle einer Rekrutierung sollten sie den ukrainischen  Geheimdienst unverzüglich kontaktieren und  sich ergeben, um ihr Leben zu retten.  

Illustratives Foto: HUR