Selenskyj spricht mit Bartholomäus: Auch an Heiligabend setzt russische Armee Angriffe fort

Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb auf Telegram, er habe mit Seiner Heiligkeit, dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus gesprochen, und stellte fest, dass die russische Armee selbst an Heiligabend und in der Weihnachtsnacht ihre brutalen Angriffe auf die Ukraine nicht einstelle.

„Leider hat die russische Armee selbst an Heiligabend und in der Weihnachtsnacht ihre brutalen Angriffe auf die Ukraine, auf den Energiesektor und auf unser Volk nicht eingestellt. In vielen unseren Städten und Dörfern gelten Notstromabschaltungen. Heute Nachmittag greifen russische Truppen erneut Städte im Osten unseres Landes an. Und in Tschernihiw ist während unseres Gesprächs mit dem Patriarchen Hilfe für die Verletzten geleistet worden, die durch den Angriff einer russischen Drohne auf ein Wohnhaus verletzt worden waren“, so Selenskyj.

Der Präsident merkte an, dass in dem Gespräch eine sehr zutreffende Einschätzung der Lage ertönte: Leider haben wir es mit Barbaren zu tun, die letztendlich nicht an Gott glauben.

„Genau das ist Russland geworden, und es schämt sich nicht einmal dafür. Im Gegenteil, sie versuchen, ihre Mordsehnsucht dort, in Russland, zur Grundlage des Nationalstolzes zu machen“, sagte das ukrainische Staatsoberhaupt.

Selenskyj dankte Seiner Heiligkeit für die Bereitschaft, alle Friedensbemühungen weiterhin zu unterstützen.

Wie berichtet, griffen russische Truppen heute in Tschernihiw ein Hochhaus an; ein Mensch wurde getötet, zehn weitere, darunter drei Kinder, wurden verletzt.

Foto: Präsidialamt