Selenskyj: Indien setzt sich klar für Herbeiführung des Friedens in Ukraine ein
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf Facebook, er habe beim Treffen mit dem indischen Außenminister Subrahmanyam Jaishankar das Ende des Krieges Russlands gegen die Ukraine und die Lage im Schwarzen Meer erörtert. Indien habe eine klare Position zur Notwendigkeit von Frieden.
„Ich hatte ein Treffen mit dem indischen Außenminister Subrahmanyam Jaishankar. Wir haben wichtige Themen besprochen. Wir sind Indien dankbar für den Wunsch, diesen ungerechten Krieg – den Krieg Russlands gegen die Ukraine – zu beenden. Diese Zeit ist definitiv nicht die Zeit für Krieg. Frieden ist nötig. Das ist Indiens klare Position“, schrieb er.
Selenskyj merkte an, dass Russland heute, während der Minister Kyjiw besuchte, erneut die reaktiven Drohnen Shahed gestartet habe, die laut dem Präsidenten nicht ohne iranische Hilfe entwickelt worden seien.
„Dank unserer Kampfluftwaffe war die Delegation in Sicherheit, denn es sind ukrainische Kampfflugzeuge, die die meisten dieser Drohnen abschießen. Wir hoffen, dass auch andere mächtige Länder der Welt klar Stellung einnehmen, dass dieser Krieg beendet und ein dauerhafter Frieden herbeigeführt werden muss“, betonte er.
Das ukrainische Staatsoberhaupt fügte hinzu, dass die Parteien auch die Lage im Schwarzen Meer, insbesondere die bestehenden Bedrohungen für die zivile Schifffahrt, erörtert hätten.
„Wir sind uns einig, dass es absolut inakzeptabel ist, die Lebensmittelversorgung jener Regionen zu blockieren, in denen die Lage besonders sensibel ist und die Menschen von den entsprechenden Seewegen abhängig sind. Das Vorgehen Russlands, das auf das Blockieren unserer Häfen, unseren Lebensmittelkorridors und unserer Lieferungen abzielt, ist destruktiv für die internationalen Beziehungen. Wir müssen alle zusammenarbeiten, um die Sicherheit zu gewährleisten“, erklärte er.