Selenskyj und Stubb besprechen Stärkung der Luftverteidigung und Schritte zum Zwingen Russlands zum Frieden
Präsident Wolodymyr Selenskyj gab gestern am späten Abend bei Telegram bekannt, er habe während des Gesprächs mit dem Präsidenten Finnlands, Alexander Stubb, über die Unterstützung der Ukraine bei der Abwehr ballistischer Angriffe der Russischen Föderation sowie über diplomatische Schritte, die den Druck auf Russland erhöhen könnten, gesprochen.
„Wir haben mit Alex Stubb besprochen, wie Finnland unsere Verteidigung gegen russische ballistische Angriffe unterstützen kann“, teilte er mit.
Selenskyj betonte, dass der Staat Kenntnis von der Anzahl der Raketen für Luftverteidigungssysteme auf der Welt habe.
„Sie werden in der Ukraine jeden Tag gebraucht, jeden Tag müssen wir uns gegen diese russischen Angriffe verteidigen. Wenn uns jetzt jedes der Partnerländer hilft, wird das viele Leben retten. Ich danke Alex für die sofortige Reaktion und die Bereitschaft, uns zu unterstützen“, merkte das ukrainische Staatsoberhaupt an.
Bei dem Telefonat sprachen die Parteien auch über Diplomatie, „über alles, was Russland zum Frieden zwingen kann“.
„Wenn Putin keine Menschen töten können wird, wird er gezwungen sein, einen Ausweg aus diesem Krieg zu suchen. Nur ausreichende Unterstützung der Ukraine und Zwang Russlands können zum Frieden beitragen“, fasste der Präsident zusammen.
Foto: Präsidialamt