Bulgarien unterstützt 21. Sanktionspaket gegen Russland – Außenministerium

Die bulgarische Außenministerin Welislawa Petrowa-Tschamowa erklärte vor Beginn des Treffens des EU-Rats für Auswärtige Angelegenheiten in Brüssel vor Journalisten, sie plane einen Besuch in der Ukraine am 15. Juli und hoffe, dass die EU bis dahin das 21. Sanktionspaket gegen Russland verabschieden werde.

Darüber berichtet ein Korrespondent von Ukrinform in Brüssel.

„Bulgarien ist bereit, das vorliegende 21. Paket zu unterstützen. Die Stellungnahmen einiger Länder sind noch nicht geklärt, aber ich hoffe, dass wir das Paket bald annehmen können“, so Petrowa-Tschamowa.

Sie merkte an, dass sie am 15. Juli in die Ukraine reisen und dort insbesondere Bulgariens Rolle bei der Energieunterstützung für Kyjiw erörtern wolle.

„Wir hatten sehr gute Gespräche mit der Premierministerin sowie mit Präsident Selenskyj, sowohl hier in Brüssel während des Europäischen Rates als auch in Ankara am Rande des Nato-Gipfels. Und ich reise am Mittwoch in die Ukraine, um diese Gespräche fortzusetzen, denn die Energiesicherheit wird wahrscheinlich eines der wichtigsten Themen sein, bei dem die Ukraine im dem kommenden Winter Unterstützung wünscht und benötigt“, sagte die Ministerin.

Bulgarien könne eine wichtige Rolle in der ukrainischen Energiesicherheit spielen: „Wir sind ein großes Land, wenn es um den Gastransit geht, und wir unterstützen die Ukraine in dieser Hinsicht. Und es gibt Möglichkeiten, diese Richtung zu stärken.“

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