Sybiha trifft sich mit südkoreanischem Außenminister

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Der Außenminister der Ukraine, Andrij Sybiha, gab auf Plattform X bekannt, er habe sich mit Südkoreas Außenminister Cho Hyun in Seoul getroffen und die gemeinsamen Herausforderungen wegen der Zusammenarbeit Moskaus mit Pjöngjang und die Frage der nordkoreanischen Kriegsgefangenen erörtert.

„Ich habe mich sehr über das Treffen mit dem südkoreanischen Außenminister Cho Hyun in Seoul gefreut. Unsere Gespräche haben die enge und dynamische Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Südkorea bestätigt“, erklärte er.

Die Parteien erörterten die Wege zur Entwicklung des politischen Dialogs auf höchster Ebene, den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen, die Heranziehung koreanischer Unternehmen zum Wiederaufbau der Ukraine sowie die Vertiefung der Zusammenarbeit im Sicherheitssektor.

Der ukrainische Außenminister informierte Minister Cho Hyun über die Lage auf dem Schlachtfeld, die Bemühungen der Ukraine um die Herbeiführung eines gerechten und dauerhaften Friedens sowie die jüngsten Erfolge der ukrainischen Verteidigungsindustrie.

Sybiha dankte auch der Republik Korea für die unerschütterliche Unterstützung der Ukraine und betonte, dass die russische Aggression globale Konsequenzen habe. Dies sei insbesondere wegen der direkten Einbeziehung Nordkoreas durch Moskau in den Krieg gegen die Ukraine sowie der Übergabe von Ressourcen und Technologien nach Pjöngjang als Gegenleistung für diese Unterstützung.

„Wir haben gemeinsame Herausforderungen erörtert, die sich aus der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Moskau und Pjöngjang ergeben. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Frage der nordkoreanischen Kriegsgefangenen. Wir haben eine klare Vision in Bezug auf das weitere Vorgehen im Einklang mit den Normen des humanitären Völkerrechts“, betonte der Minister.

Wie berichtet befindet sich der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha vom 29. Juni bis 2. Juli auf Arbeitsbesuch in Südkorea und Japan.