23 Delegationen nahmen am Butscha-Gipfel teil – Präsident
Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte in seiner Rede den Teilnehmern des diesjährigen Gipfeltreffens in der Stadt Butscha dafür, dass sie die Ukraine im Fokus der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit weiter halten.
Darüber berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Ich möchte Ihnen allen danken. Wir haben heute 23 Delegationen hier. Wir sind Ihnen sehr dankbar für die Unterstützung, dafür, dass Sie heute mit dem ukrainischen Volk sind, genau hier, wo es wichtig ist, wo es weh tut. Dafür, dass Sie nicht zulassen, dass die Welt den Fokus auf die Ukraine verliert, den Krieg vergießt, den Russland im Herzen Europas entfesselt hat. Dafür, dass Sie selbst wissen und andere daran erinnern: Butscha ist nicht nur ein Verbrechen Russlands in der Ukraine, sondern eine Tragödie, die sich in jedem anderen europäischen Land ereignen könnte, wenn unsere Einheit, unsere Entschlossenheit und Russlands Verantwortung für all seine Taten nicht ausreichend sein wird“, sagte Selenskyj.
Er betonte die Notwendigkeit, die Apathie und Skepsis zu überwinden, die der Begriff „Völkerrecht“ heute bei vielen hervorruft.
„Wir können noch und müssen den Werten des menschlichen Lebens, der Freiheit, der Wahrheit und – ganz wichtig – der Gerechtigkeit wieder Kraft verleihen. Nur das kann einen würdevollen und dauerhaften Frieden in der Ukraine und damit Frieden in Europa, in unserem gemeinsamen Zuhause, gewährleisten“, sagte der ukrainische Präsident.
Wie berichtet verabschiedete der Internationale Gipfel in Butscha 2025 eine gemeinsame Erklärung zur Notwendigkeit, jedes Kriegsverbrechen der Russischen Föderation zu untersuchen, die Täter zu bestrafen und die Wiederholung solcher Tragödien zu verhindern.
Foto: Präsidialamt