Ein weiterer Staat schließt sich Abkommen über Sondertribunal für Verbrechen der Aggression Russlands an – Sybiha

Während des G7-Gipfels in Frankreich erhielt die Ukraine die Zusage eines weiteren Staates, sich dem Abkommen über die Einrichtung des Sondertribunals zur Untersuchung des Verbrechens der Aggression der Russischen Föderation anzuschließen.

Das gab der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha in einem Interview mit Ukrinform bekannt.

„Wir haben eine weitere Zusage von einem Land, dessen Namen ich noch nicht nennen kann. Es ist noch ein Staat, der sich dem Abkommen über die Einrichtung des Sondertribunals für das Verbrechen der Aggression anschließen wird“, erklärte der Minister.

Er erinnerte daran, dass die Außenminister der EU-Mitgliedstaaten am 31. März in der Ukraine eintreffen werden.

„Es wird der Butscha-Gipfel sein. Und wir arbeiten daran, dass möglichst viele Länder ihre Teilnahme bestätigen. Aber nicht nur die Teilnahme, sondern auch die Ratifizierung des Implementierungsabkommens“, betonte der Außenminister.

Unter den anderen konkreten Ergebnissen des G7-Gipfels mit Beteiligung der Ukraine und zahlreicher anderer Staaten nannte Sybiha die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft beim Wiederaufbau des Schutzraums über dem Kernkraftwerk Tschornobyl.