Im NATO-Hauptquartier erörtert Dschaparowa Militarisierung der Krim durch Russland

Die erste stellvertretende Außenministerin der Ukraine, Emine Dschaparowa, hat mit dem stellvertretenden Helfer des Generalsekretär der NATO für politische Angelegenheiten und Sicherheitspolitik, James Appathurai, die Vorbereitungen auf den Gipfel der Krim-Plattform und die Situation auf der von Russland besetzten Halbinsel erörtert.

Das Treffen fand im NATO-Hauptquartier in Brüssel statt, berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Pressedienst des Außenministeriums.

Die Parteien haben dem Bericht zufolge die Unterstützung des Reformprozesses auf dem Weg zur euro-atlantischen Integration der Ukraine, den Status der Ukraine als NATO-Partner mit erweiterten Möglichkeiten, praktische Maßnahmen und zusätzliche Initiativen, die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie, die Situation auf der vorläufig besetzten Krim und Vorbereitungen auf den Gipfel der Krim-Plattform im August 2021 erörtert.

„Zu unseren Prioritäten gehört der Übergang der Ukraine zu NATO-Standards, -Normen und -Prinzipien. Wir sind in verschiedenen Bereichen der euro-atlantischen Reformen wesentlich vorangekommen, insbesondere wichtige Gesetzgebungsakte und Richtdokumente im Bereich Sicherheit und Verteidigung verabschiedet, darunter Gesetze der Ukraine „Über Ankäufe von Verteidigungsgütern“ und „Über Aufklärung“ sowie die Nationale Sicherheitsstrategie der Ukraine. Am 28. Januar 2021 verabschiedete die Werchowna Rada in erster Lesung einen Gesetzesentwurf über Vornahme von Änderungen an dem Gesetz „Über den Sicherheitsdienst der Ukraine“ hinsichtlich der Vervollkommnung der organisatorisch-rechtlichen Maßnahmen der Tätigkeit des Sicherheitsdienstes“, sagte Dschaparowa.

yv