Poroschenko kann mit Lügendetektor ins Verhör genommen werden

Bei einer nächsten Vernehmung des fünften Präsidenten Petro Poroschenko kann das Staatliche Ermittlungsbüro (DBR) einen Polygraphen verwenden.

Dies teilte der DBR-Chef Roman Truba mit, indem er die Vernehmung des fünften Präsidenten erläuterte.

"Die zweite Vernehmung des Es-Präsidenten im Staatlichen Ermittlungsbüro hat zwei Stunden gedauert. Heute (am Montag, den 12. August - Red.) hat Petro Poroschenko im Rahmen des Strafverfahrens bezüglich der eventuellen Steuerhinterziehung beim Kauf/Verkauf des TV-Senders "Prjamyj" als Zeuge ausgesagt. Wir schließen nicht aus, dass eine weitere Vernehmung mit Verwendung des Polygraphen durchgefegt wird", betonte Truba.

Früher erklärte der Chef des Staatlichen Ermittlungsbüros, dass seine Behörde 11 Strafverfahren durchführe, worin der fünfte Präsident Petro Poroschenko figuriere.

Poroschenkos Anwalt seinerseits widerlegte diese Information. Er erklärte, dass der Ex-Präsident in zwei Sachen des Ermittlungsbüros nur als Zeuge auftrete.

Am 25. Juli wurde Poroschenko im DBR über den Verkauf des Schiffbauunternehmens "Kusnja na Rybalskomu"  (Werft auf der Rybalski-Insel) verhört.

Der Generalstaatsanwalt der Ukraine Juri Luzenko erklärte, dass Poroschenko wegen keines eingeleiteten Strafverfahrens unter Verdacht gestellt wurde. Er trat in jedem der Strafverfahren als Zeuge auf, betonte Luzenko.   

nj