IWF-Chefin zu unangekündigtem Besuch in Kyjiw eingetroffen – Reuters
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF, Kristalina Georgiewa, ist am Donnerstag, 15. Januar zu einem nicht angekündigten Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw eingetroffen.
Das meldet die Nachrichtenagentur Reiters unter Berufung auf ihre zwei Quellen.
Auf dem Besuchsprogramm stehen hochrangige Gespräche mt der ukrainischen Staatsführung.
Laut einem Gesprächspartner der Agentur sollte Georgiewa während ihres Aufenthalts in der Ukraine mit Präsident Wolodymyr Selenskyj, Premierministerin Julia Swyrydenko, dem Vorsitzenden der Nationalbank Andrij Pyschnyj sowie Vertretern des ukrainischen Business zusammentreffen.
Reuters erinnerte daran, dass Georgiewa familiäre Verbindungen zu Ukraine hat: Ihr Bruder ist mit einer Ukrainerin verheiratet und befand sich zu Beginn der groß angelegten Invasion Russlands in Charkiw.
Georgieva wird die Fortschritte der Ukraine in mehreren Bereichen bewerten, darunter die Verabschiedung des Haushaltes 2026, Maßnahmen zur Steigerung der inländischen Einnahmen durch die Erweiterung der Steuerbasis und die Sicherstellung umfangreicher externer Finanzhilfen zu ähnlichen Bedingungen wie bei Zuschüssen.