Russen greifen erneut Energieobjekte an, sieben Regionen ohne Strom

Nach dem nächtlichen Angriff der Russischen Föderation auf die ukrainischen Energieanlagen wurde in sieben Regionen Stromausfall gemeldet. Vollständig oder teilweise sind 260 Siedlungen ohne Strom.

Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Energieversorger Ukrenergo.

Durch Drohnenangriffe auf Energieinfrastrukturen und Kampfhandlungen in den Frontgebieten sind am Morgen, 12. Januar Verbraucher in den Regionen Odessa, Schytomyr, Tschernihiw, Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk und Donezk ohne Strom. Energietechniker tun ihr Bestes, wo es die Sicherheitssituation erlaubt, um Schäden an der Ausrüstung zu beseitigen und sie wieder in Betrieb zu setzen, hieß es in der Mitteilung.

In manchen Regionen des Landes werden am 12. Januar Notstromabschaltungen, in anderen Regionen Beschränkungen des Stromverbrauchs für die Industrie und stündliche Abschaltpläne für Bevölkerung eingeführt.

Vollständig oder teilweise sind 260 Siedlungen in den Region Kyjiw, Transkarpatien, Tschernihiw und Dnipropetrowsk ohne Strom. Reparaturteams der regionalen Energieversorgungsunternehmen arbeiten an der Wiederherstellung der beschädigten Stromleitungen.

Das Energieministerium teilt seinerseits mit, dass Notstromabschaltungen in Teilen von Kyjiw und der Region Kyjiw sowie in den Regionen Odessa, Charkiw und Donezk eingeführt werden. Die Dauer der Notstromabschaltungen kann von einem erheblichen Rückgang der Lufttemperatur abhängen.

Die Russen haben erneut die Energieinfrastruktur der Region Odessa angegriffen; 33.500 Verbraucher bleiben ohne Stromversorgung.