Chmara und schwedischer Verteidigungsminister erörtern Folgen russischer Angriffe und Luftverteidigung

Der ukrainische Verteidigungsminister Jewhen Chmara hatte ein Gespräch mit seinem schwedischen Amtskollegen Pål Jonson. Dabei erörterten sie die Folgen der russischen Angriffe und die Notwendigkeit, den ukrainischen Luftraum zu schützen.

Wie Ukrinform berichtet, teilte das ukrainische Verteidigungsministerium dies gestern Abend auf Facebook mit.

„Es ist jetzt wichtig, die Abwehr ballistischer Bedrohungen so schnell wie möglich zu verstärken. Es geht insbesondere um Abfangraketen für Patriot. Die Ukraine ist bereit, mit Partnern an verschiedenen Liefermechanismen zusammenzuarbeiten. Jede Lieferung von Abfangraketen und jede Möglichkeit, Menschen, Zivil- und kritische Infrastrukturen zu schützen, ist uns wichtig“, betonte Chmara.

Die Ukraine hat vertraglich bedingte Zahl der Patriot-Raketen, bittet die Partner aber um die Übergabe von Abfangraketen aus bestehenden Beständen im Austausch für zukünftige Lieferungen an unser Land.

Die Gesprächspartner erörterten separat die Beschleunigung der Raketenlieferungen für die IRIS-T-Systeme sowie den Bedarf an schwedischen MANPADS und der dazugehörigen Munition. Weitere Lieferungen sind für die Ukraine von großer Bedeutung; dieses Thema wurde ebenfalls im Gespräch angesprochen.

„Ein weiterer Thema war die Gripen-Kampfflugzeuge. Die Ukraine und Schweden gehen dem Plan nach bei der Ausbildung von Crews“, fügte das Verteidigungsministerium hinzu.

Chmara betonte insbesondere, dass die Lieferung dieser Flugzeuge zusammen mit den Waffen die ukrainische Luftwaffe und ihre Fähigkeit, russischen Trägern von gelenkten Fliegerbomben, die Städte an der Front terrorisieren, entgegenzuwirken, erheblich stärken werde.

Er dankte Schweden zudem für die starke und kontinuierliche Unterstützung der Ukraine.

Foto: Verteidigungsministerium