Generalstaatsanwalt ermittelt zu Todesfällen von 241 Ukrainern in russischer Gefangenschaft
Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln zu Todesfällen von 241 Ukrainern in russischer Gefangenschaft. Unter ihnen sind 230 Kriegsgefangene und 11 Zivilisten. Seit Beginn der Vollinvasion Russlands wurden 23 Strafverfahren eingeleitet.
Dies teilt der Pressedienst des Büros der Generalstaatsanwaltschaft mit.
Es handele sich dabei nur um die im Rahmen dieser Ermittlungen bestätigten Todesfälle. Die von den regionalen Staatsanwaltschaften eingeleiteten Verfahren wurden in die Statistik nicht aufgenommen.
Die Strafverfolgungsbehörden untersuchen Umstände des Todes von Ukrainern, die auf russischem Staatsgebiet und in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine festgehalten wurden.
Die Ermittler sammeln insbesondere Beweise für Folter, Misshandlungen, Verweigerung notwendiger medizinischer Hilfe und andere Verstöße gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges.
Laut den UN – Angaben sind 438 Ukrainer in russischer Gefangenschaft gestorben.
Foto: Präsidialamt