Zahl der Todesopfer in Komyschuwacha auf 40 gestiegen, mehr als 30 Menschen können noch unter Trümmern bleiben – Selenskyj

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Präsident Wolodymyr Selenskyj gab auf Facebook bekannt, dass die Zahl der Todesopfer des russischen Angriffs in Komyschuwacha auf 40 gestiegen ist und mehr als 30 Menschen noch unter den Trümmern vermutet werden.

„Die Such- und Rettungsarbeiten am Ort des russischen Angriffs auf eine Schule im Dorf Komyschuwacha in der Region Saporischschja dauern nun schon den dritten Tag an. (…) Zum jetzigen Stand ist bekannt, dass 40 Menschen getötet worden sind. Leider konnten einige Leichen noch nicht identifiziert werden. Mein Beileid an die Angehörigen und Freunden der Getöteten. Es wird vermutet, dass mehr als 30 Menschen noch unter den Trümmern liegen“, so Selenskyj.

Laut seinen Worten wird die Rettungsoperation, an der alle zuständigen Dienste beteiligt sind, durch die ständige Bedrohung durch neue russische Angriffe erschwert.

„Leider gibt es sehr wenig Reaktion der Welt auf diesen wahnsinnigen Angriff. Doch er erfordert, wie Tausende und Abertausende anderer Kriegsverbrechen, die Russland gegen die Ukraine und die Ukrainer begangen hat, eine entschiedene Antwort. Das Böse breitet sich immer weiter aus, wenn es unbeantwortet bleibt. Wir zählen auf eine Reaktion: Die Unterstützung der ukrainischen Luftverteidigung ist jetzt dringend erforderlich“, betonte der ukrainische Präsident.

Wie berichtet warf der Feind neun Bomben auf eine unterirdische Schule in Komyschuwacha ab, die als Punkt zur Vergabe der humanitären Hilfe diente. Der Angriff erfolgte zu einem Zeitpunkt, als dort humanitäre Hilfe verteilt wurde.

In der Region Saporischschja wurden drei Tage Staatstrauer ausgerufen – der 3., 4. und 5. November. Dies ist eine der größten Tragödien in der Region in Bezug auf die Zahl der Todesopfer seit Beginn des umfassenden Krieges.