Russen werfen auf Schule in Komyschuwacha Gleitbomben ab, 18 Menschen getötet, unter Trümmern 27 Menschen

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18 Menschen wurden am 2. November in Komyschuwacha (eine Siedlung städtischen Typs im Süden der ukrainischen Region Saporischschja) infolge russischer Angriffe getötet, fünf weitere verletzt.

Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook mit.

Seinen Angaben zufolge gab es seit dem Morgen mehrere Luftangriffe auf das Dorf – unter anderem auf eine Schule, die für humanitäre Zwecke diente, wo Hilfsgüter verteilt wurden.

„Nach dem ersten Luftangriff folgten neun weitere Bomben, und genau auf den Schutzraum, in dem sich Menschen aufhielten. Zum jetzigen Stand wissen wir leider von 18 Toten“, so Selenskyj.

Fünf Menschen sind verletzt. Am Angriffsort läuft eine Rettungsoperation, die Suche nach Vermissten wird fortgesetzt. Militär, Rettungskräfte und Spezialeinheiten sind im Einsatz.

„Die Russen wussten genau, dass die verbliebenen Einheimischen in Komyschuwacha jede Woche dort humanitäre Hilfe erhielten. Und dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass Russland weder eine Deeskalation noch echte Gerechtigkeit will“, betonte der Präsident.

Er merkte an, dass es nach der humanitären Operation in Oleschky ein Moment gab, in dem die nächsten Schritte hätten zeigen können, dass die Annäherung des Friedens möglich sei.

„Mit solchen Tötungen sendet Russland ein völlig gegenteiliges Signal – Russland setzt auf weitere Tötungen. Wir brauchen eine Antwort darauf, eine Antwort der Welt. Eine starke und harte Antwort. Eine Antwort für Russland. Und Unterstützung für die Ukraine. Wir müssen das Leben schützen“, betonte das Staatsoberhaupt.