Jeden Monat treten circa 1800 Ausländer in die russische Armee ein – Koordinationsstab für Gefangenenbelange

Die Russische Föderation rekrutiert jeden Monat etwa 1800 Ausländer für den Krieg in der Ukraine, sagte der stellvertretende Leiter des Koordinationsstabs für Gefangenenbelange, Andrij Jussow, wie Ukrinform unter Berufung auf das Nachrichtenportal hromadske berichtet.

„Jeden Monat erklären sich 1800 Ausländer bereit, Ukrainer zu töten“, so Jussow.

Insgesamt liegen dem Koordinationsstab die persönlichen Daten von fast 49.000 Ausländern, die Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnet haben und an der Seite der russischen Truppen kämpften oder kämpfen.

„Zum Vergleich: die Armee Belgiens zählt rund  20.000 aktive Soldaten, das Bundesher Österreichs- 22.000. Die Truppenstärke der slowakischen Armee liegt bei  circa16.000. Das heißt, es handelt sich um eine wirklich globale Bedrohung nicht nur für die Ukraine. Und derer Ausmaß wächst“, betonte er.

Die Einbeziehung von Ausländern ermögliche es demnach Russland, den sozialen Druck und die demografischen Verluste unter der eigenen Bevölkerung zu verringern. Ausländer würden vor allem als Kanonenfleisch verheizt.

Dabei seien bereits mehr als 3.000 Fälle bekannt, wo Ausländer, deren Vertrag bereits abgelaufen ist, nicht entlassen werden.