Generalstab bestätigt Treffer auf russische Iskander-Raketenfabrik in Jelez

Die Verteidigungskräfte der Ukraine haben am 25. Oktober und in der Nacht zum 26. Oktober die Fabrik zur Herstellung von Komponenten für Iskander-Raketen in Jelez in der russischen Region Lipezk angegriffen, teilt der Generalstab auf Facebook mit. 

Es sei insbesondere die Produktionshalle, wo Batterien hergestellt werden, getroffen worden.   

„Auf dem Gelände des Unternehmens brach ein Feuer aus. Die Beschädigung erschwert die Herstellung von Batterien für Raketen, gelenkte Fliegerbomben und andere Waffen für die russische Armee“, hieß es.

Die Fabrik Energija in Jelez ist der einzige Hersteller von Batterien für Gleit- und Korrekturmodule von Bomben. Das Unternehmen  stellt außerdem Batterien für Iskander-M - Raketen und Seezielflugkörper her.

Zudem sei die Zerstörung der Hauptproduktion für Mikrochips des Unternehmens „Proton-Elektrotex“ in der Stadt Orel beim Angriff am 23. Oktober bestätigt worden. Das Gebäude und die Server des Unternehmens seien beschädigt worden.  

„Das erschwert dem Gegner die Herstellung von Bauteilen für ballistische Raketen und Marschflugkörper, mit denen er ukrainische Städte angreift“, so der Generalstab.