In russischer Region Lipezk Rüstungswerk „Energia“ mit Raketen getroffen
Am Sonntag, dem 25. Oktober, geriet unter Raketenangriff ein Objekt des russischen Militärindustriekomplexes – das Werk „Energia“ in der Stadt Jelez in der Region Lipezk.
Dies berichtete Radio Svoboda.
Der Gouverneur der Region Lipezk, Igor Artamonow, erklärte, dass das Industriegebiet der Stadt Jelez am 25. Oktober angegriffen wurde.
Das Rüstungswerk „Energia“ sei das wahrscheinliche Ziel gewesen.
Laut Beobachterkanälen wurde das Werk von Marschflugkörpern getroffen.
Der Telegram-Kanal Astra ergänzte, dass Werk Energia das größte russische Forschungs- und Produktionsunternehmen im Bereich chemischer Energieträger sei.
Die Produkte des Werks finden breite Anwendung in verschiedenen Sektoren, darunter die Rüstungsindustrie, die zivile Luftfahrt, die Schifffahrt und der Energiesektor.
Energia produziert insbesondere Batterien für unbemannte Luftfahrzeuge, Energiezellen für Flugabwehrraketensysteme sowie Batterien für die Luft- und Raumfahrt und die Marine.
Das Werk unterliegt Sanktionen der USA, der Europäischen Union, Großbritanniens, Kanadas, der Schweiz, Japans, Australiens und der Ukraine.
Das Unternehmen war bereits Ziel von Angriffen: Im Mai 2025 geriet eine der Werkstätten infolge eines Angriffs in Brand. Auch im Januar 2026 wurde ein Angriff auf das Werk gemeldet.